PASTA ALLA NORMA MIT STRACCIATELLA DI BURRATA

Außergewöhnlich fotogen ist sie vielleicht nicht, aber in puncto Geschmack ist diese Pasta Alla Norma mit gerösteten Auberginenwürfeln und Stracciatella Di Burrata schwer zu toppen.

Pasta Alla Norma Rezept

Mögt Ihr so richtig köstlichen Büffel-Mozzarella? Liebt Ihr Burrata? Dann werdet Ihr Stracciatella Di Burrata zum Niederknien köstlich finden. Ob zu Pasta, oder ganz pur mit etwas Olivenöl, Tomaten und Basilikum oder Pesto.

Im Urlaub auf Sizilien hab ich zum ersten Mal Stracciatella Di Burrata auf einer Pasta Alla Norma gegessen. Seit diesem Abend bin ich einfach verrückt nach den himmlisch cremigen, gezupften Sahnefasern, die normalerweise das Innere der Burrata füllen.

Kaum wieder Zuhause hab ich bei  Highfoodality (ein absoluter Food-Lieblink) einige tolle Gerichte entdeckt, die Uwe im Rahmen seiner Rezension von „Sizilien – Das Kochbuch“ vorgestellt hat. Darunter eine Pasta Alla Norma nach einem Rezept von Giorgio Locatelli. Ein klarer Fall von Kulinarik-Schicksal! Mit ganz viel Glück hab ich hier beim Feinkost-Papst dann auch noch Stracciatella Di Burrata bekommen, das bei Uwe entdeckte Original-Rezept etwas abgewandelt und eine herrlich cremig-sahnig-gemüsige Pasta und wundervolle Urlaubserinnerungen auf den Tisch gebracht.

PastaNorma141009

So schmeckt(e) Sizilien!

Bei mir sind drin:

2 Auberginen
2 konfierte Knoblauchzehen
Etwas Rosmarin
Olivenöl
4 schön aromatische Tomaten
Salz und Pfeffer
1 EL Tomatenmark
Salz und Pfeffer
150 g Stracciatella Di Burrata
Basilikum

250 g Pasta (bei mir Caserecce)

Und so hab ich’s gemacht:

Aus 1 konfierten Koblauchzehen, etwas sehr fein gehacktem Rosmarin, einem Teelöffel Öl und etwas Salz eine Paste rühren.

Die Auberginen halbieren und die Schnittflächen mit der Paste bestreichen. Auberginen in Alufolie wickeln und bei 180 Grad O/U für ca. 15 Minuten im Ofen rösten.  Aus dem Ofen nehmen, auswickeln und etwas abkühlen lassen.

Während die Auberginen abkühlen  die Tomaten einritzen, blanchieren und häuten, Kerne entfernen und das Fruchtfleisch schön klein schneiden.
Drei der Auberginenhälften auskratzen, das Fruchtfleisch ggf. etwas zerkleinern und mit Tomatenmark und den Tomatenwürfeln in etwas Öl für etwa 5-10 Minuten dünsten.

Währenddessen die übrige Auberginenhälfte schälen, das Fleisch in kleine Würfel schneiden und diese in Öl knusprig ausbacken. Danach unbedingt auf Küchenpapier gut entfetten und warm stellen. Pasta nach Packungsanweisung kochen. Am besten passt eine Pastasorte, die die Sauce herrlich hält. Wir hatten Casarecce dazu.

Die Tomaten-Auberginen-Sauce ggf. kurz pürieren, kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken und eventuell mit etwas Pastawasser verdünnen.
Die Pasta mit der Sauce vermischen und die gerösteten Auberginenwürfel,  sahnige Straciatella Di Burrata und etwas frisches Basilikum drüber geben.

Danke, lieber Uwe, für Deine Inspiration zu einem wieder mal herrlichen Abendessen!

 

 

6 Comments

  • Reply
    Sonja
    31/08/2015 at

    Hallo,
    auf der Suche nach Burrato habe ich Deinen Blog entdeckt.
    Ich bin total begeistert. Wunderbare Rezepte und Ideen und dann noch die tollen Fotos.
    Vielen Dank.
    Liebe Grüße
    Sonja

    • Reply
      MONAQO
      01/09/2015 at

      Vielen Dank, liebe Sonja. Ich hab mich gerade sehr über Deinen Kommentar gefreut!

  • Reply
    Monika Thiede
    12/10/2014 at

    Liebe Astrid,
    Dein Rezept hört sich, wie immer, super an. Ich muss mich nur mal outen und gestehen, dass ich noch nie von Stracciatella Di Burrata gehört habe. Natürlich habe ich es gegoogelt und war schon ganz begeistert von der Beschreibung des Produktes.
    Wo bekommt man es normalerweise? Bestimmt nur bei einem Italienischem Feinkosthändler? Zumindest habe ich es bei den großen Supermarktketten nicht gefunden. Mir fällt gerade ein, dass ich an den Käsetheken nicht geschaut habe…Käse ist nicht so mein Favoriten 😉 .
    Schönen Sonntag
    Monika

    • Reply
      MONAQO
      12/10/2014 at

      Liebe Monika, ich hab’s hier in München bei Käfer bekommen. Eine Freundin von mir hat entdeckt, dass auch der Online-Feinkostler Gustini liefert. Bei der geringen Haltbarkeit so oder so am besten noch am gleichen Tag auf die Pasta damit, oder auf das Ofengemüse oder einfach zu frischem Brot genießen.
      Viele liebe Grüße und genieß den Sonntag! Astrid

  • Reply
    uwe@highfoodality
    11/10/2014 at

    Liebe Astrid, da bekomme ich gleich wieder Sehnsucht nach dem Meer und den Gerichten aus dem Buch. Das hat viel Freude gemacht, sich da durchzukochen…

    • Reply
      MONAQO
      11/10/2014 at

      Das kann ich gut verstehen. „Made In Italy“ von Giorgio Locatelli ist eines meiner Standard-Kochbücher. Nur die „schnelle Focaccia“ darin kann ich gar nicht empfehlen – gruseliges Ding ;o)!

Leave a Reply